Pressemitteilungen

10.06.2016

BVA fordert Weitsicht / Ernährungssicherung national und global beachten

Im Vorfeld des Midtermworkshops zum Nationalen Aktionsplan Pflanzenschutz (NAP) kommende Woche in Potsdam mahnt der Bundesverband der Agrargewerblichen Wirtschaft eV (BVA), Berlin, zur sachlichen und konsensorientierten Diskussion im Bereich Pflanzenschutz. Der BVA begrüßt ausdrücklich die Bemühungen Risiken zu reduzieren, die mit der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln verbunden sind. Gleichzeitig fordert der BVA, den komplexen Zusammenhängen in diesem Gebiet gerecht zu werden und keine isolierte Betrachtung einzelner Bereiche vorzunehmen. Die Diskussion im NAP mit Vertretern verschiedenster Interessengruppen bietet die Chance, Konzepte für eine zukunftsfähige Gestaltung des Pflanzenschutzes zu entwickeln. „Dabei sind aber weder ideologisch geprägte Debatten noch wahlkampf-gesteuerte Meinungsäußerungen hilfreich“, sagt BVA-Geschäftsführer Arnim Rohwer mit Blick auf die derzeitige Gemengelage um das Thema Re-Registrierung von Glyphosat.

02.10.2015

Berlin. Die vom schleswig-holsteinischen Landwirtschaftsminister Dr. Robert Habeck in Erwägung gezogene Pflanzensteuer weist der Bundesverband der Agrargewerblichen Wirtschaft e.V. (BVA), Berlin, entschieden zurück. Das Helmholtz-Institut für Umweltforschung hatte im Auftrag des Landwirtschafts- und Umweltministeriums Schleswig-Holstein (MELUR) ein Gutachten über die Einführung einer Abgabe auf Pflanzenschutzmittel in Deutschland angefertigt und empfohlen, eine Pflanzenschutz-Steuer in Deutschland einzuführen. Das MELUR will nun eine geeignete Minimierungsstrategie für den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln diskutieren und sieht einen wesentlichen Ansatz darin, über höhere Preise für Pflanzenschutzmittel eine Lenkungswirkung zu erzielen.

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