BVA News

16.08.2019

Der wissenschaftliche Direktor des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung e. V. (ZALF), Prof. Frank A. Ewert, fordert eine gesellschaftliche Diskussion über die zukünftige Ausrichtung der Landwirtschaft. In einem Interview betonte er, dass die Herausforderungen für die Landwirtschaft äußerst komplex und vielfältig seien. Der gesellschaftliche Handlungsdruck werde immer stärker. Die Gesellschaft möchte Lebensmittel zu günstigen Preisen. Gleichzeitig sollen negative Umwelt- und Klimawirkungen der Lebensmittelproduktion, etwa durch geringeren Verbrauch an Dünger- und Pflanzenschutzmitteln sowie geringere Treibhausgasemissionen reduziert werden. Ewert betonte, dass nicht alle Ziele sofort erreicht werden können. Daher sei es erforderlich, in einer gesellschaftlichen Diskussion eine Einigung zu erreichen, was in welcher Abfolge und wie umgesetzt werden soll.

16.08.2019

Hier geht es zum aktuellen BVA-Info, unter anderem mit folgenden Themen:

  • ZALF: Gesellschaftliche Diskussion über Landwirtschaft gefordert
  • Stellungnahme des BMEL zu Ergotalkaloiden und Mutterkorn in Futtermitteln
  • Mortler fordert Novelle der EU-Nitrat-Richtlinie             
09.08.2019

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) führte zum 18. Mal eine Befragung unter Unternehmen aller Größenklassen, Wirtschaftszweige, Rechtsformen und Regionen durch. An der Erhebung nahmen knapp 1.300 Unternehmen aus 17 Spitzen-, Fach- und Regionalverbänden der Wirtschaft teil. Sie erfolgte im Zeitraum zwischen Mitte Dezember 2018 und Ende März 2019. Der vorliegende Bericht gibt die Ergebnisse zum Thema Kreditzugang wieder.

09.08.2019

Hier geht es zum aktuellen BVA-Info, unter anderem mit folgenden Themen:

  • Klimawandel und Landnutzung: Weltklimarat veröffentlicht Klimabericht
  • KFW-Unternehmensbefragung 2019: Allzeithoch beim Finanzierungsklima
  • Forscher bemängeln Pläne zur GAP: EU-Landwirtschaft so nicht zukunftsfähig
02.08.2019

Immer mehr Länder mit gesonderten Maßnahmen für „rote Gebiete“

Ab sofort gelten auch in Mecklenburg-Vorpommern (MV) in Gebieten mit nitratbelasteten Grundwasserkörpern, den so genannten „roten Gebieten“, höhere Anforderungen an die Düngung. Die bundesweit geltende Düngeverordnung von 2017 hatte die Länder verpflichtet, zur Verringerung der Nitratbelastung in den „roten Gebieten“ gesonderte Maßnahmen festzulegen, die über die Regelungen der Düngeverordnung hinausgehen.

02.08.2019

Hier geht es zum aktuellen BVA-Info, unter anderem mit folgenden Themen:

  • Besteuerung land- und forstwirtschaftlicher Einkünfte:
    Bundesregierung beschließt Gewinnglättung              
  • Ländliche Räume und Dörfer: Fördersätze angehoben             
  • PRE 2019: Entsorgung unbrauchbarer Pflanzenschutzmittel und Agrarchemikalien
26.07.2019

Deutschland erhält Mahnschreiben der EU-Kommission

Die Europäische Kommission hat am 25.07.2019 gegenüber Deutschland das Zweitverfahren wegen Verstößen gegen die Nitratrichtlinie eröffnet. Auch die Düngeverordnung von 2017 reicht nach Auffassung der EU-Kommission nicht zur Umsetzung des EuGH-Urteils aus.

19.07.2019

Ursula von der Leyen wird neue EU-Kommissionspräsidentin

Das Europaparlament wählte Ursula von der Leyen am 16. Juli zur neuen EU-Kommissionspräsidentin – als erste Frau in diesem Amt. Sie tritt damit am 1. November 2019 die Nachfolge des scheidenden Amtsinhabers Jean-Claude Juncker aus Luxemburg an. Als Kommissionspräsidentin bestimmt sie in den nächsten Jahren maßgeblich die politischen Linien und Prioritäten der EU.

15.07.2019

Thünen-Institut bewertet Effekte jetzt weniger negativ

Nach Vorlage neuer britischer Zollregelungen schätzt das Thünen-Institut die negativen Effekte geringer ein als bislang befürchtet. Viele Experten haben sich in den letzten drei Jahren mit den wirtschaftlichen Folgen eines Brexit befasst. Seit März 2019 ist klar: Ein No-Deal-Szenario, das aktuell sehr wahrscheinlich ist, wird sich nicht so gravierend auswirken wie bislang angenommen.

12.07.2019

Nachdem das Europäische Parlament bereits am 3. Juli 2019 die Mitglieder aller Ausschüsse bestimmt hatte, wurden deren Vorsitzende in dieser Woche gewählt. Der neue Ausschuss für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung besteht aus 48 Mitgliedern.

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