BVA News

28.07.2017

Mit Cyantraniliprole behandeltes Winterrapssaatgut

Am 12. Juli 2017 informierte das BVL in einer Fachmeldung über Importe von Winterrapssaatgut, das mit Cyantraniliprole behandelt wurde, vgl. dazu die Meldung im BVA-Info Nr. 27/17 vom 13.07.2017. Inzwischen liegen weitere Informationen vor, so dass sich die Empfehlungen nun ergänzen und präzisieren lassen.

28.07.2017

Das aktuelle BVA-Info ist erschienen, unter anderem mit folgenden Themen:   

  • Erstes Verpackungsgesetz tritt ab 2019 in Kraft – bis Januar 2019 gelten Übergangsregeln
  • Neue BVL-Empfehlungen: Mit Cyantraniliprole behandeltes Winterrapssaatgut    
  • Start am 1. August: Neue Auftragsscheine für das Europäische Getreidemonitoring 2017/18

Das komplette Info erhalten Sie hier.

21.07.2017

EU-Minister unterstützen Anbau von Eiweißpflanzen –
Verbände fordern Anpassung an reale Bedingungen

Die Landwirtschaftsminister aus 14 EU-Mitgliedstaaten, darunter Deutschland, haben Anfang dieser Woche in Brüssel eine gemeinsame Soja-Erklärung unterzeichnet. Sie wollen damit die nachhaltige, zertifizierte und gentechnikfreie Produktion, Verarbeitung und Vermarktung von Eiweißpflanzen, insbesondere von Soja, in Europa stärken.

07.07.2017

EU bringt neuen Kriterienkatalog auf den Weg –
BVA und Pflanzenschutz-Industrie rechnen mit Wirkstoffverlusten

„Als Lebens- und Futtermittelunternehmer haben unsere Mitgliedsunternehmen eine hohe Verantwortung für die Qualität und Sicherheit der Agrarrohstoffe, die sie von der Landwirtschaft erfassen und an die Verarbeiter weitervermarkten.“, erklärt der BVA in seinem Positonspapier bezüglich der „Kriterien zur Bestimmung endokrinschädigender Eigenschaften". Wie die Pflanzenschutz-Industrie hält auch der BVA die Kriterien für endokrine Disruptoren, die jetzt in Brüssel auf den Weg gebracht wurden, für untauglich.

30.06.2017

Nationaler Aktionsplan (NAP) ist beispielhaft für Europa

Der Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft hat die Anträge der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN  18/7240, 18/12382 sowie ein Verbot von Bienengiften 18/12384 in seiner Sitzung am 28. Juni 2017 abschließend beraten und abgelehnt. Die Fraktion der CDU/CSU stellte in der Beschlussempfehlung (18/12980) fest, dass Pflanzenschutzmittel dann angewendet würden, wenn es nötig sei. Sie dienten dem Schutz der Pflanzen und ihre Anwendung erfolge bedarfsgerecht. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hatten unter anderem ein Pflanzenschutzmittel-Reduktionsprogramm gefordert.

23.06.2017

Über die Auswirkungen der Düngeverordnung auf die Produktion von Qualitätsgetreide referierte Prof. Dr. Henning Kage von der Universität Kiel, Institut für Pflanzenbau, auf dem gemeinsamen Getreidehandelstag von Burg Warberg und BVA. Sein Resümee: „Dänische Verhältnisse werden wir in Deutschland nicht bekommen.“ Das heißt: Auch künftig wird der Anbau von Qualitätsgetreide möglich sein.

21.06.2017

"Hard-Brexit" senkt Agrarexportplus mit Briten um rund ein Viertel

Hat der Brexit-Auswirkungen auf den deutschen Agrarhandel? Dieses und andere Handelsthemen wurden am Dienstag und Mittwoch auf dem Getreidehandelstag auf der Burg Warberg diskutiert. Das Thünen-Institut, Braunschweig, hat in einem Working Paper drei Brexit-Szenarien aufgezeigt und sich u.a. mit den Auswirkungen eines harten Ausstiegs befasst. Großbritannien ist für Deutschland der drittwichtigste Exportmarkt mit  einem Volumen mit 89 Mrd. Euro p.a., wovon sich rund fünf Prozent auf den Außenhandel mit Agrarrohstoffen und Nahrungsmitteln beziehen.

09.06.2017

EU-Umweltausschuss verschärft Vorschlag der Kommission

Die in Düngemitteln zugelassene Menge an Cadmium soll nach dem Willen des Umweltausschusses des Europäischen Parlamentes (ENVI) zunächst auf 60 mg/kg festgelegt werden und drei Jahren nach Inkrafttreten der Verordnung auf 40 mg/kg und nach 9 Jahren auf 20 mg/kg gesenkt werden. Die Abgeordneten haben damit den Vorschlag der Kommission noch verschärft.

02.06.2017

Produktionsintensität auf Gunststandorten ausbauen

Die gemeinsame Gestaltung der zukunftsfähigen Landwirtschaft kann nur unter Teilnahme der gesamten Wertschöpfungskette erfolgen. Grundlage muss ein konstruktiver, konsensorientierter Dialog zwischen allen Interessengruppen sein. Das machte der BVA anlässlich eines Termins mit Bundestagsabgeordneten aus dem Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft  in Trebbin nahe Berlin deutlich.

30.05.2017

EP-Agrarausschuss lehnt Verbot ab

Der Agrarausschuss des Europaparlamentes hat am 30. Mai 2017 gegen den Vorschlag der EU-Kommission gestimmt, wonach auf „ökologischen Vorrangflächen“ (ÖVF) künftig keine Pflanzenschutzmittel mehr eingesetzt werden dürfen. Eine Gruppe von EP-Abgeordneten rund um Albert Deß (CSU) hatte im Vorfeld eine Resolution gegen den Vorschlag der EU-Kommission vorgelegt, mit der erreicht werden soll, dass der Pflanzenschutzmitteleinsatz auf ökologischen Vorrangflächen weiterhin erlaubt bleibt.

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