Standpunkte

02.06.2017

Unverzichtbar für eine nachhaltige Agrarwirtschaft

Durch das anhaltende Bevölkerungswachstum steigt der weltweite Nahrungsmittelbedarf stetig. Gleichzeitig sinkt die nutzbare landwirtschaftliche Fläche durch Erosion, Versalzung, Austrocknung, Wüstenbildung oder Flächenversiegelung. Nur knapp elf Prozent der gesamten Erdoberfläche - das sind ca. 4,9 Milliarden Hektar - sind landwirtschaftlich nutzbar.

19.06.2017

Als Bundesverband der Agrargewerblichen Wirtschaft e. V. (BVA) und Bundesverband der VO-Firmen e. V. (BVO) vertreten wir die Interessen des privaten Agrarhandels sowie der Vermehrungs-Organisationsfirmen für die Bereiche Getreidesaatgut, Leguminosen, Feldsaaten und Öko-Saatgut in Deutschland.

03.02.2017

Gemeinsam verantwortungsbewusst handeln

Am 24. September 2017 steht die Bundestagswahl an. Unter dem Slogan „gemeinsam verantwortungsbewusst handeln“ hat der BVA seine Kernforderungen in einem Positionspapier zusammengefasst.

Agrarhandelsunternehmen prägen die Wirtschaftsstruktur im Ländlichen Raum entscheidend. Sie schaffen attraktive und dauerhafte Arbeitsplätze. Sie übernehmen Verantwortung für ihre Mitarbeiter und die Region. Der Erhalt dieser Wirtschaftskraft ist von erheblicher Bedeutung. Dazu sind stabile Rahmenbedingungen und Planungssicherheit erforderlich.

24.01.2017

Wie moderner Pflanzenschutz unsere Ernährung sichert

Beste Böden, ein maritimes Klima und lange Frühsommertage lassen in Deutschland Erträge heranwachsen, die so an kaum einem anderen Standort in der Welt erzielt werden können. Auf deutschen Äckern wächst so nicht nur genug Brotweizen für die über 80 Millionen Menschen, die in Deutschland leben. Mit jährlichen Exporten von 6 bis 8 Mio. t sichert die hiesige Produktion die Ernährung von mindestens 60 bis 80 Millionen weiteren Menschen in den klimatisch weniger privilegierten Ländern des Nahen Ostens sowie Nord- und Subsahara Afrikas.

Öffentliche Konsultation der EU-Kommission

Der BVA unterstützt alle Bemühungen für ein hohes Niveau des Gesundheits- und Umweltschutzes Sorge zu tragen und in diesem Zusammenhang auch die Regulierung von endokrinen Disruptoren im Pflanzenschutz- und Biozidrecht.

21.07.2016

Gern nutzen wir die Möglichkeit, zu dem Ende Mai 2016 vorgelegten Entwurf einer Neuauflage der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie 2016 Stellung zu nehmen. Wir teilen die im Entwurf getroffene Einschätzung, dass sich die globalen Herausforderungen nur gemeinsam bewältigen lassen. Wir begrüßen es daher sehr, wenn die Neuauflage der Nachhaltigkeitsstrategie unter Einbeziehung der Bewertung aller relevanten Akteure erfolgt.

02.06.2016

Vorschlag der EU-Kommission zur „Verordnung mit Vorschriften für die Bereitstellung von Düngeprodukten mit CE-Kennzeichnung“

1. Einleitung

Der Bundesverband der Agrargewerblichen Wirtschaft e.V. (BVA) ist die Interessenvertretung des privaten Agrarhandels in Deutschland. Der BVA für 85 Prozent des privaten Agrarhandels in Deutschland. Die Mitgliedsunternehmen bereiten die von der Landwirtschaft gelieferten Agrarrohstoffe, wie Getreide und Ölsaaten, qualitativ durch Trocknung und Reinigung auf und vermarkten diese Produkte als Nahrungs- und Futtermittel im In- und Ausland. Zudem vertreiben sie sowohl Saatgut, Pflanzenschutz- und Düngemittel als auch Futtermittel an die Landwirtschaft.

Der Bundesverband der Agrargwerblichen Wirtschaft (BVA) zeigt in dem vorliegenden Positionspapier bezüglich der neuen DüngeVO einschneidende Konsequenzen für Produktion und Handel auf.

BVA und VdG repräsentieren den deutschen Erfassungshandel und den nationalen sowie internationalen Groß- und Außenhandel mit Getreide. Die Mitgliedsunternehm beider Verbände stehen für den Umschlag von aktuell 28 Mio. t deutschen Weizens.

Agrarministerkonferenz:
BVA legt Position zur aktuellen Diskussion um herbizidtolerante Sorten dar

Die Agrarministerkonferenz (AMK) hat vom 18. bis 20. März 2015 in Bad Homburg unter anderem über sogenannte HT-Systeme beraten.  Der BVA hat dies zum Anlass genommen und in einem Schreiben an die Mitglieder der AMK die Position des Verbandes zu diesen Systemen dargelegt, bei denen eine konventionell gezüchtete, herbizidtolerante Sorte und ein zugelassenes Komplementärherbizid eingesetzt werden.

Chemische Pflanzenschutzmittel sichern Erträge und Qualitäten landwirtschaftlicher Erzeugnisse und sind damit ein Grundpfeiler nachhaltiger pflanzlicher Produktion in Deutschland. Zentrale Verbände der deutschen Agrarwirtschaft sehen allerdings den chemischen Pflanzenschutz in Deutschland gefährdet: Das Zulassungssystem für Pflanzenschutzmittel auf europäischer und nationaler Ebene ist zu restriktiv und wird zunehmend durch neue Hürden verschärft. Die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln wird durch neue regulatorische Maßnahmen erschwert. Die für eine nachhaltige Sicherung von Qualität und Erträgen notwendigen Pflanzenschutz-Wirkstoffe sind schon heute in einigen Bereichen nicht mehr vorhanden.

Stand 01.09.2014

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