BVA News

23.07.2021

Der weltweite Agrarhandel verzeichnet in den vergangenen drei Jahrzehnten historische Entwicklungen. Diesen Entwicklungen widmen sich die Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO) in ihrem neuesten Policy Brief.

23.07.2021

Hier geht es zum aktuellen BVA-Info, unter anderem mit folgenden Themen:

  • Bundeskabinett beschließt Sofort-Hilfen für landwirtschaftliche Betriebe
  • Globale Nachhaltigkeitsziele: Merkel fordert ehrgeizigeres Handeln
  • Erster DBV-Erntebericht: Regen bremst Mähdrescher aus
16.07.2021

Die Initiative ERDE (Erntekunststoffe Recycling Deutschland) konnte auch im Jahr 2020 ihre Sammelmengen wieder beträchtlich steigern. An 543 festen Sammelstellen und 1936 mobilen Sammlungen wurden insgesamt 26.910 Tonnen Erntefolien eingesammelt und werkstofflich verwertet. Dies entspricht 51 Prozent der auf den deutschen Markt gebrachten Silo- und Stretchfolie.

09.07.2021

Die Europäische Kommission möchte einen offenen Diskurs zu den neuen Züchtungstechniken. Das ist der Plan von Frau Dr. Sabine Jülicher, Direktorin der Generaldirektion für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit. So könnte die Kommission voraussichtlich im Herbst einen ersten Fahrplan präsentieren, auch eine Folgenabschätzung soll ins Auge gefasst werden.

02.07.2021

Die im Juli 2020 vom Bundeskabinett eingesetzte "Zukunftskommission Landwirtschaft" hat am 29. Juni 2021 einstimmig ihren Abschlussbericht verabschiedet. Bundesministerin Klöckner sagte, dass der Bericht zwei wesentliche Punkte in den Vordergrund stelle: Zum einem gebe es das klare Bekenntnis für eine nachhaltigere, wirtschaftlich erfolgreiche und gesellschaftlich anerkannte Landwirtschaft in unserem Land. Zum anderen stelle er heraus, dass diese Transformation des Agrar- und Ernährungssystems nicht ohne gesamtgesellschaftliche Anstrengungen möglich ist.

25.06.2021

Im Rahmen eines Online-Gespräches stellte COCERAL am 23. Juni 2021 seine Einschätzung der möglichen Folgen der Farm-to-Fork-Strategie der EU-Kommission auf die europäische Getreideproduktion vor. Nach Meinung des Verbandes wird die Strategie erhebliche Auswirkungen auf die Getreideproduktion und den Getreidemarkt haben. Die Marktexperten des Verbandes gehen davon aus, dass die Europäische Union bei Umsetzung der Strategie zu einem Nettoimporteur von Getreide werden würde. Diese Entwicklung wird demnach verstärkt durch extremere und schlechtere Wetterbedingungen.

18.06.2021

Das Ackerbauzentrum Niedersachsen wurde gestern von Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast auf der Burg Warberg eröffnet. Es soll die zentrale Anlauf- und Vernetzungsstelle für den Ackerbau in Niedersachsen werden, für alle Fragen rund um den Ackerbau zur Verfügung stehen, die Fragen bündeln und mit den Netzwerkpartnern für ganz Niedersachsen aufarbeiten. Das Angebot richtet sich sowohl an Landwirte als auch Verwaltung, Politik und die breite Öffentlichkeit.

11.06.2021

Eine wissenschaftliche Studie der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) zeigt, dass die Auswirkungen des Klimawandels das Risiko einer Ausbreitung von Schädlingen in land- und forstwirtschaftlichen Ökosystemen erhöhen werden. Insbesondere sind kühlere arktische, boreale, gemäßigte und subtropische Regionen betroffen. So kann z. B. ein einziger, ungewöhnlich warmer Winter ausreichen, um die Etablierung invasiver Schädlinge zu unterstützen.

04.06.2021

Das Umweltbundesamt (UBA) sprach sich auf der 8. Internationalen Stickstoff-Fachkonferenz INI2021 für eine nationale Obergrenze für den Stickstoffausstoß aus. Ab dem Jahr 2030 sollten demnach insgesamt nicht mehr als 1 Million Tonnen Stickstoff pro Jahr in die Umwelt gelangen. Nur so könnten bereits bestehende Schutzziele für Gewässer, Landökosysteme und die menschliche Gesundheit erreicht werden. Aktuell liegt der jährliche Stickstoffausstoß bei 1,5 Millionen Tonnen im Jahr.

28.05.2021

Im Rahmen des von der BLE geförderten Projektes Netzwerk Vorratsschutz (VSnet), in welchem sich der BVA als Projektpartner einbringt, wurden zwei Umfragen zur Bekanntheit der Leitlinie zum Integrierten Vorratsschutz durchgeführt. Eine Befragung richtete sich an Landwirte und Praktiker in der Lagerhaltung, eine weitere Befragung richtete sich an die landwirtschaftlichen Berufs- und Fachschulen.

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