Pressemitteilungen

25.09.2015

Beim Düngemittelgeschäft blickt der Agrarhandel auf ein durchwachsenes Wirtschaftsjahr zurück. Nach einer ersten Einschätzung lag der Absatz 2014/15 unter dem Vorjahresniveau, erklärt Dr. Hans-Bernhard Overberg, auf der Pressekonferenz des Bundesverbandes der Agrargewerblichen Wirtschaft (BVA) am Donnerstag in Bonn.

25.09.2015

Bonn. Die weltweite Sojabohnenerzeugung wird nach dem schon sehr guten Anbaujahr 2014/15 (319,4 Mio. t) im Jahr 2015/16 mit 320 Mio. t erneut hoch ausfallen. Gleichzeitig wird der weltweite Verbrauch sinken, erwartet das US-Agrarministerium. Die Endbestände wachsen deshalb von 78,7 Mio. t. auf 85 Mio. t an. Das große Angebot in Verbindung mit niedrigen Frachtraten wirkt für importierte Eiweißfuttermittel preisdämpfend. Nach wie vor hoch ist der Bedarf an Eiweißfuttermitteln in China. Zwar wurden die Schweinebestände zuletzt deutlich verkleinert, betroffen sind davon jedoch kleine Hinterhofhaltungen, die kaum Sojaschrot verfüttern. Weiter wachsen wird dagegen die Nachfrage der modernen Schweinemast-betriebe, die auch in Zukunft in neue Ställe investieren.

25.09.2015

Landwirte warten ab

Bonn. Drei große weltweite Ernten in Folge sorgen für eine komfortable Versorgung mit Getreide und Ölsaaten. Die Endbestände für Weizen, Mais und Ölsaaten sind hoch, stellt der Präsident des Bundesverbandes Agrar (BVA), Konrad Weiterer fest. Für das Erntejahr 2015/2016 erwartet das US-amerikanische Landwirtschaftsministerium USDA eine Weltweizenernte von 731,6 Mio. t. Das wäre die dritte Rekordernte in Folge. Die Endbestände steigen ebenfalls auf einen Rekordwert von 202 Mio. t. In Deutschland konnten die Landwirte dagegen nicht an die sehr gute Ernte des Vorjahres anknüpfen. Trockenheit in Teilen Hessens, Thüringens, Bayerns, Baden-Württembergs und Sachsens haben regional zu zum Teil deutlichen Ertragseinbußen geführt. In Deutschland wurde deshalb mit 25,7 Mio. t Weizen das Rekordergebnis aus dem Vorjahr (27,4 Mio. t) um 6,2 Prozent verfehlt. Die Getreideernte in Deutschland blieb mit 47,5 Mio. t (Vorjahr 52 Mio. t) mit rund 8 Prozent deutlich unter dem Vorjahresergebnis.

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