Pressemitteilungen

29.08.2016

Konrad Weiterer
26. März 1954 - 22. August 2016

Am 22. August 2016 verstarb völlig unerwartet Konrad Weiterer im Alter von 62 Jahren.

Konrad Weiterer führte in der fünften Generation gemeinsam mit seinen Brüdern Michael und Stephan das Familienunternehmen Landhandel Weiterer GmbH, in dessen Geschäftsleitung er 1977 eingestiegen war. Mit viel Besonnenheit und Zielstrebigkeit hat Konrad Weiterer das Unternehmen ausgebaut und weiterentwickelt. In der Branche war der ausgewiesene Getreidemarktexperte ein gefragter und geschätzter Gesprächspartner, der mit seinem verbindlichen Wesen entscheidend zum Dialog und gegenseitigem Verständnis innerhalb der gesamten Getreide-Wertschöpfungskette beigetragen hat.

Neben seiner unternehmerischen Tätigkeit war Konrad Weiterer mit viel Energie ehrenamtlich in zahlreichen Vereinigungen für die Branche aktiv. Im Bundesverband der Agrargewerblichen Wirtschaft e.V. (BVA) gestaltete er seit Oktober 2011 als Vorsitzender des BVA-Getreideausschusses maßgeblich die fachliche Verbandsarbeit mit. Seit Februar 2014 war Konrad Weiterer Präsident des BVA, im Mai 2014 übernahm er den Vorsitz der BVA-Landesgruppe Nord. Konrad Weiterer setzte sich auf dem politischen Parkett dafür ein, dass der Agrarhandel als wichtigster Mittler zwischen Landwirten und verarbeitender Industrie in den vielfältigen agrarpolitischen Diskussionen Gehör findet. Er war überzeugt, dass eine starke Lobby einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der Zukunft des Agrarhandels leistet.

Mit Konrad Weiterer verliert der BVA seinen höchsten Repräsentanten und Verfechter des privaten Agrarhandels.

Mitglieder, Vorstand und Mitarbeiter des BVA trauern mit seiner Frau Marianne und der Familie Weiterer um einen wertvollen und warmherzigen Menschen, dessen Andenken wir stets in hohen Ehren halten.

24.06.2016

Britisches Votum für EU-Austritt markiert Beginn einer Phase der Unsicherheit

Der 24.06.2016 ist ein schwarzer Freitag für den europäischen Gedanken und die Stabilität des größten Binnenmarktes weltweit. Mit Großbritannien verliert die EU seine zweitgrößte Volkswirtschaft und das Land mit der drittgrößten Bevölkerung. Für die EU, aber insbesondere für die Briten markiert das Abstimmungsergebnis den Beginn einer Phase der Unsicherheit, welche Monate – oder sogar Jahre – andauern kann, bis die Details des Austrittes und die zukünftige politische und wirtschaftliche Integration Großbritanniens geklärt sind.

10.06.2016

BVA fordert Weitsicht / Ernährungssicherung national und global beachten

Im Vorfeld des Midtermworkshops zum Nationalen Aktionsplan Pflanzenschutz (NAP) kommende Woche in Potsdam mahnt der Bundesverband der Agrargewerblichen Wirtschaft eV (BVA), Berlin, zur sachlichen und konsensorientierten Diskussion im Bereich Pflanzenschutz. Der BVA begrüßt ausdrücklich die Bemühungen Risiken zu reduzieren, die mit der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln verbunden sind. Gleichzeitig fordert der BVA, den komplexen Zusammenhängen in diesem Gebiet gerecht zu werden und keine isolierte Betrachtung einzelner Bereiche vorzunehmen. Die Diskussion im NAP mit Vertretern verschiedenster Interessengruppen bietet die Chance, Konzepte für eine zukunftsfähige Gestaltung des Pflanzenschutzes zu entwickeln. „Dabei sind aber weder ideologisch geprägte Debatten noch wahlkampf-gesteuerte Meinungsäußerungen hilfreich“, sagt BVA-Geschäftsführer Arnim Rohwer mit Blick auf die derzeitige Gemengelage um das Thema Re-Registrierung von Glyphosat.

05.04.2016

Das Mineraldüngergeschäft wird sich in Zukunft rückläufig entwickeln. Hauptgründe sind sowohl die noch in 2016 zu erwartende Dünge-Verordnung, sowie das Bestreben der EU-Kommission, mit der Novelle der EU-Düngemittel-Verordnung die Verwendung organischer Abfälle als Düngemittel erleichtern und sie nichtorganischen Düngemitteln wettbewerbsrechtlich gleichzustellen. Das erklärte BVA-Geschäftsführer Arnim Rohwer anlässlich der Jahrespressekonferenz am Dienstag in Berlin.

05.04.2016

Der Pflanzenschutz trägt durch die Sicherung der Erträge entscheidend zur weltweiten Ernährungssicherung bei. Das erklärte BVA-Geschäftsführer Arnim Rohwer anlässlich der Jahrespressekonferenz am Dienstag in Berlin. Dauerversuche des Julius Kühn-Instituts zeigen, dass eine Reduzierung des chemischen Pflanzenschutzes um mehr als 25 Prozent das Risiko von Ertragsverlusten entscheidend erhöht.

05.04.2016

Die sehr gute Versorgungslage auf den Getreidemärkten zwingt die Landwirte ihre Vermarktungsstrategie neu auszurichten. Nach drei Rekordernten in Folge haben die globalen Weizen- und Maisbestände ein Rekordhoch erreicht. In diesem Umfeld gewinnt die kontinuierliche Vermarktung an Bedeutung, erklärt der Präsident des Bundesverbandes Agrar (BVA), Konrad Weiterer anlässlich der Jahrespressekonferenz am Dienstag in Berlin. Ware in der Hoffnung auf steigende Preise zurückzuhalten, habe in diesem Wirtschaftsjahr nicht zu höheren Erlöse geführt. „Die Lücken haben andere gefüllt“, stellt der BVA-Präsident fest.

02.10.2015

Berlin. Die vom schleswig-holsteinischen Landwirtschaftsminister Dr. Robert Habeck in Erwägung gezogene Pflanzensteuer weist der Bundesverband der Agrargewerblichen Wirtschaft e.V. (BVA), Berlin, entschieden zurück. Das Helmholtz-Institut für Umweltforschung hatte im Auftrag des Landwirtschafts- und Umweltministeriums Schleswig-Holstein (MELUR) ein Gutachten über die Einführung einer Abgabe auf Pflanzenschutzmittel in Deutschland angefertigt und empfohlen, eine Pflanzenschutz-Steuer in Deutschland einzuführen. Das MELUR will nun eine geeignete Minimierungsstrategie für den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln diskutieren und sieht einen wesentlichen Ansatz darin, über höhere Preise für Pflanzenschutzmittel eine Lenkungswirkung zu erzielen.

25.09.2015

BVA fordert fachlich fundierte Diskussion um Wirkstoffzulassungen

Bonn. Witterungsbedingt wurden im Geschäftsjahr 2014/15 weniger Pflanzenschutzmittel eingesetzt. Wegen der Trockenheit im Frühsommer reduzierten die Landwirte bei vielen namhaften Kulturen ihre Anwendungen. Die geringere Nachfrage führte zu einem Bestandsaufbau im Großhandel. Der Bundesverband Agrar begrüßt die Absicht zur Verlängerung einer Glyphosat-Zulassung um sechs Monate. „Politik und Wissenschaft haben so mehr Zeit sachliche Argumente auszutauschen und zu einer fachlich fundierten Entscheidung zu gelangen“, erklärt BVA-Präsident Konrad Weiterer. Glyphosat sei ein für die Landwirtschaft unverzichtbarer Wirkstoff, betont der BVA-Präsident.

25.09.2015

Saatgut im Allgemeinen ausreichend vorhanden

Bonn. Trotz zum Teil schwieriger Witterungsverhältnisse ist das Saatgutangebot für die Herbst- und Frühjahrsaussaat ausreichend. Das erklärte Jörg Hartmann, Vorstandsmitglied des Bundesverbandes der Agrargewerblichen Wirtschaft (BVA), anlässlich der Pressekonferenz des Verbandes am Donnerstag in Bonn. In allen Regionen Deutschlands könne die Landwirtschaft in ausreichendem Maße mit zertifiziertem Saatgut versorgt werden, denn bei der Anerkennung von Saatgetreide habe es keine nennenswerten Probleme gegeben, so Hartmann weiter.

25.09.2015

Beim Düngemittelgeschäft blickt der Agrarhandel auf ein durchwachsenes Wirtschaftsjahr zurück. Nach einer ersten Einschätzung lag der Absatz 2014/15 unter dem Vorjahresniveau, erklärt Dr. Hans-Bernhard Overberg, auf der Pressekonferenz des Bundesverbandes der Agrargewerblichen Wirtschaft (BVA) am Donnerstag in Bonn.

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