Pressemitteilungen

05.04.2016

Der Pflanzenschutz trägt durch die Sicherung der Erträge entscheidend zur weltweiten Ernährungssicherung bei. Das erklärte BVA-Geschäftsführer Arnim Rohwer anlässlich der Jahrespressekonferenz am Dienstag in Berlin. Dauerversuche des Julius Kühn-Instituts zeigen, dass eine Reduzierung des chemischen Pflanzenschutzes um mehr als 25 Prozent das Risiko von Ertragsverlusten entscheidend erhöht.

05.04.2016

Die sehr gute Versorgungslage auf den Getreidemärkten zwingt die Landwirte ihre Vermarktungsstrategie neu auszurichten. Nach drei Rekordernten in Folge haben die globalen Weizen- und Maisbestände ein Rekordhoch erreicht. In diesem Umfeld gewinnt die kontinuierliche Vermarktung an Bedeutung, erklärt der Präsident des Bundesverbandes Agrar (BVA), Konrad Weiterer anlässlich der Jahrespressekonferenz am Dienstag in Berlin. Ware in der Hoffnung auf steigende Preise zurückzuhalten, habe in diesem Wirtschaftsjahr nicht zu höheren Erlöse geführt. „Die Lücken haben andere gefüllt“, stellt der BVA-Präsident fest.

02.10.2015

Berlin. Die vom schleswig-holsteinischen Landwirtschaftsminister Dr. Robert Habeck in Erwägung gezogene Pflanzensteuer weist der Bundesverband der Agrargewerblichen Wirtschaft e.V. (BVA), Berlin, entschieden zurück. Das Helmholtz-Institut für Umweltforschung hatte im Auftrag des Landwirtschafts- und Umweltministeriums Schleswig-Holstein (MELUR) ein Gutachten über die Einführung einer Abgabe auf Pflanzenschutzmittel in Deutschland angefertigt und empfohlen, eine Pflanzenschutz-Steuer in Deutschland einzuführen. Das MELUR will nun eine geeignete Minimierungsstrategie für den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln diskutieren und sieht einen wesentlichen Ansatz darin, über höhere Preise für Pflanzenschutzmittel eine Lenkungswirkung zu erzielen.

25.09.2015

BVA fordert fachlich fundierte Diskussion um Wirkstoffzulassungen

Bonn. Witterungsbedingt wurden im Geschäftsjahr 2014/15 weniger Pflanzenschutzmittel eingesetzt. Wegen der Trockenheit im Frühsommer reduzierten die Landwirte bei vielen namhaften Kulturen ihre Anwendungen. Die geringere Nachfrage führte zu einem Bestandsaufbau im Großhandel. Der Bundesverband Agrar begrüßt die Absicht zur Verlängerung einer Glyphosat-Zulassung um sechs Monate. „Politik und Wissenschaft haben so mehr Zeit sachliche Argumente auszutauschen und zu einer fachlich fundierten Entscheidung zu gelangen“, erklärt BVA-Präsident Konrad Weiterer. Glyphosat sei ein für die Landwirtschaft unverzichtbarer Wirkstoff, betont der BVA-Präsident.

25.09.2015

Saatgut im Allgemeinen ausreichend vorhanden

Bonn. Trotz zum Teil schwieriger Witterungsverhältnisse ist das Saatgutangebot für die Herbst- und Frühjahrsaussaat ausreichend. Das erklärte Jörg Hartmann, Vorstandsmitglied des Bundesverbandes der Agrargewerblichen Wirtschaft (BVA), anlässlich der Pressekonferenz des Verbandes am Donnerstag in Bonn. In allen Regionen Deutschlands könne die Landwirtschaft in ausreichendem Maße mit zertifiziertem Saatgut versorgt werden, denn bei der Anerkennung von Saatgetreide habe es keine nennenswerten Probleme gegeben, so Hartmann weiter.

25.09.2015

Beim Düngemittelgeschäft blickt der Agrarhandel auf ein durchwachsenes Wirtschaftsjahr zurück. Nach einer ersten Einschätzung lag der Absatz 2014/15 unter dem Vorjahresniveau, erklärt Dr. Hans-Bernhard Overberg, auf der Pressekonferenz des Bundesverbandes der Agrargewerblichen Wirtschaft (BVA) am Donnerstag in Bonn.

25.09.2015

Bonn. Die weltweite Sojabohnenerzeugung wird nach dem schon sehr guten Anbaujahr 2014/15 (319,4 Mio. t) im Jahr 2015/16 mit 320 Mio. t erneut hoch ausfallen. Gleichzeitig wird der weltweite Verbrauch sinken, erwartet das US-Agrarministerium. Die Endbestände wachsen deshalb von 78,7 Mio. t. auf 85 Mio. t an. Das große Angebot in Verbindung mit niedrigen Frachtraten wirkt für importierte Eiweißfuttermittel preisdämpfend. Nach wie vor hoch ist der Bedarf an Eiweißfuttermitteln in China. Zwar wurden die Schweinebestände zuletzt deutlich verkleinert, betroffen sind davon jedoch kleine Hinterhofhaltungen, die kaum Sojaschrot verfüttern. Weiter wachsen wird dagegen die Nachfrage der modernen Schweinemast-betriebe, die auch in Zukunft in neue Ställe investieren.

25.09.2015

Landwirte warten ab

Bonn. Drei große weltweite Ernten in Folge sorgen für eine komfortable Versorgung mit Getreide und Ölsaaten. Die Endbestände für Weizen, Mais und Ölsaaten sind hoch, stellt der Präsident des Bundesverbandes Agrar (BVA), Konrad Weiterer fest. Für das Erntejahr 2015/2016 erwartet das US-amerikanische Landwirtschaftsministerium USDA eine Weltweizenernte von 731,6 Mio. t. Das wäre die dritte Rekordernte in Folge. Die Endbestände steigen ebenfalls auf einen Rekordwert von 202 Mio. t. In Deutschland konnten die Landwirte dagegen nicht an die sehr gute Ernte des Vorjahres anknüpfen. Trockenheit in Teilen Hessens, Thüringens, Bayerns, Baden-Württembergs und Sachsens haben regional zu zum Teil deutlichen Ertragseinbußen geführt. In Deutschland wurde deshalb mit 25,7 Mio. t Weizen das Rekordergebnis aus dem Vorjahr (27,4 Mio. t) um 6,2 Prozent verfehlt. Die Getreideernte in Deutschland blieb mit 47,5 Mio. t (Vorjahr 52 Mio. t) mit rund 8 Prozent deutlich unter dem Vorjahresergebnis.

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