BVA News

22.12.2015

Auf der WTO-Konferenz in Nairobi haben sich die Handelsminister auf die vollständige Abschaffung von direkten Exportsubventionen für Agrarprodukte verständigt. Zur Fortsetzung der sogenannten Doha-Entwicklungsrunde haben die mehr als 160 Mitgliedsstaaten der Welthandelsorganisation jedoch keine Einigung gefunden.

Ungeachtet der Differenzen bezüglich der Zukunft der Doha-Entwicklungsrunde sprach WTO-Generaldirektor Roberto Azevedo von einem Erfolg. Es seien mehrere Vereinbarungen erreicht worden, von denen insbesondere die ärmsten Länder profitierten.

18.12.2015

EU-Kommission veröffentlicht Liste der zu bewertenden Stoffe

Gemäß EU-Verordnung 1107/2009 über das Inverkehrbringen von Pflanzenschutzmitteln hätte die EU-Kommission bis zum 14. Dezember 2013 konkrete wissenschaftliche Kriterien zur Bestimmung endokrin schädlicher Eigenschaften von Pflanzenschutzmittelwirkstoffen vorlegen müssen. Der Prozess zur Festlegung dieser Kriterien hat sich jedoch stark verzögert. Derzeit führt die Kommission eine Folgenabschätzung durch.

11.12.2015

BVA befürchtet negative Auswirkungen auf Wachstum und Beschäftigung

Am Montag, 7. Dezember 2015, haben sich die Finanzminister der EU-Mitgliedsstaaten, die bei der Finanztransaktionssteuer (FTT) eine Vorreiterrolle einnehmen, zu einer erneuten Gesprächsrunde getroffen. Den Finanzministern ist es nicht gelungen, sich endgültig auf eine gemeinsame Steuer auf Finanztransaktionen zu einigen.

08.12.2015

„Der Agrarhandel ist als Marktpartner erste Anlaufstelle für den Landwirt und entscheidendes Bindeglied in der Wertschöpfungskette.“ Das erklärte der Präsident des Bundesverbandes der Agrargewerblichen Wirtschaft (BVA), Konrad Weiterer, im Rahmen des Lebensmittelgipfels am vergangenen Donnerstag in Berlin, zu dem Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt eingeladen hatte.

23.11.2015

Über die Fördermöglichkeiten des Agrarhandels und der Agrarwirtschaft tauschten sich BVA-Präsident Konrad Weiterer sowie der Geschäftsführer Arnim Rohwer mit dem Präsidenten der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE), Dr. Hanns-Christoph Eiden am vergangenen Donnerstag in Bonn aus. In dem Gespräch wurde schnell deutlich, dass die wesentlichen von der BLE betreuten Bundesprogramme die Landwirtschaft direkt im Fokus haben, während der Handel lediglich am Rande davon profitieren kann. So richtet sich das am 1.

20.11.2015

Agrarverbände fordern bundesweit einheitliche Regelung

"Die Ideen der Behörden zu einer Dokumentationspflicht des Handels gehen nach unserer Auffassung zu weit und sind vom Gesetzgeber nicht vorgesehen. Zudem sind sich die Bundesländer nicht einig", erklärte Rechtsanwältin Judith Hausner vom Bundesverband der Agrargewerblichen Wirtschaft e.V. (BVA) in einem Interview gegenüber der 'agrarzeitung'.

"DRV und BVA haben ihre Mitglieder stets über die Verordnung auf dem Laufenden gehalten, informiert und auf den Stichtag vorbereitet. Gleichzeitig haben jedoch die Landesbehörden Bestimmungen erarbeitet, wie nach ihrer Ansicht die Abgabe von Pflanzenschutzmitteln künftig erfolgen muss", führte Hausner weiter aus.

13.11.2015

Glyphosat ist ein Wirkstoff, der breiten Einsatz in Pflanzenschutzmitteln findet. Im Jahr 2015 unternahm die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) zusammen mit den EU-Mitgliedstaaten eine Risikobewertung und ein Peer-Review, die aktuelle wissenschaftliche Kenntnisse bezüglich der Toxizität von Glyphosat lieferten.

Die EFSA veröffentlichte jetzt dazu eine Zusammenfassung für Laien, welche die wesentlichen Ergebnisse der EFSA-Schlussfolgerung zu Glyphosat erläutert.

12.11.2015

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)  und Bundesumweltministerium (BMUB) haben sich in Punkto Dünge-Verordnung offenbar geeinigt. Das erklärte der Parlamentarische Staatssekretär im Umweltministerium, Florian Pronold (SPD) am Mittwoch. Er kenne jedoch weder Entwurf noch Termin für die Behandlung im Kabinett.

30.10.2015

Am 28.10.2015 wurden die Höchstgehalte für Lebensmittel durch eine Änderung in Art. 9 der VO 1881/2006 erlassen. Dabei hat das wissenschaftliche Gremium für Kontaminanten in der Lebensmittelkette einen Gruppenwert für die akute Referenzdosis in Höhe von 1 μg/kg Körpergewicht und einen Gruppenwert für die duldbare tägliche Aufnahmemenge in Höhe von 0,6 μg/kg Körpergewicht festgelegt.

27.10.2015

Ab Anfang 2016 sollen neue MRL für den Vorratsschutz-Wirkstoff Pirimiphos-Methyl gelten. Dies beschloss der Ständige Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit der Europäischen Kommission am vergangenen Donnerstag. Eine Übergangszeit von ca. 6 Monaten ist vorgesehen, genauere Informationen dazu liegen noch nicht vor.

Für Ölsaaten gilt dann nicht mehr der MRL von 0,05 mg/kg, sondern 0,5 mg/kg.
Für Getreide bleiben die MRL mit 5 mg/kg weitestgehend gleich. Lediglich für Buchweizen, Mais und Roggen werden sie auf 0,5 mg/kg herabgesetzt.

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