BVA News

22.01.2016

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat am 23. Dezember 2015 die Zulassung des Pflanzenschutzmittels Basagran (Zulassungsnummer 052506-00) zur Anwendung in Sojabohnen widerrufen. Alle anderen Anwendungen dieses Mittels sind davon nicht betroffen und bleiben gültig.

08.01.2016

Ab dem 01.01.2016 werden nun auch in Schleswig-Holstein für anlasslose Futtermittelkontrollen Gebühren von den Unternehmen verlangt.

Staatssekretärin Schneider erklärt das neue System wie folgt: „Wir haben für die Gebühren ein System entwickelt, das nach Risikoklassen, Tätigkeitsprofil und Größe der Betriebe differenziert die Gebühren staffelt. Damit wird sichergestellt, dass kleine Betriebe nicht zu stark belastet werden. Insgesamt sind die Gebühren angemessen und den Betrieben zuzumuten". [... ]

06.01.2016

Das Bundeskabinett hat die Novelle zum Düngegesetz Mitte Dezember 2015 beschlossen. Damit einher geht auch eine neue Verordnung zur Neuordnung der guten fachlichen Praxis beim Düngen (Düngeverordnung- DüV). Diese liegt jetzt im Entwurf der EU-Kommission zur Notifizierung vor. Parallel zur Prüfung auf EU-Ebene wird eine so genannte Strategische Umweltprüfung vorgenommen. Gibt es von EU-Seite her keine Einwände mehr, muss die Öffentlichkeit – d.h. jeder Mitbürger in Deutschland – die Möglichkeit haben, die Verordnung in Form einer öffentlichen Auslage einsehen zu können.

05.01.2016

Die vorläufige Aussaatfläche für Wintergetreide hat sich gegenüber dem Vorjahr unwesentlich verändert, Raps legte etwas zu. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden im Herbst 2015 auf 5,49 Millionen Hektar Wintergetreide ausgesät. Die Winterweizenfläche legte dabei 0,3 Prozent oder knapp 10.000 auf 3,22 Millionen Hektar zu, die Aussaatfläche für Wintergerste um knapp 4,0 Prozent auf 1,30 Millionen Hektar. Die größten Flächenausdehnungen gab es in Brandenburg mit gut + 8 % und in Niedersachsen mit rund + 7 %.

22.12.2015

Auf der WTO-Konferenz in Nairobi haben sich die Handelsminister auf die vollständige Abschaffung von direkten Exportsubventionen für Agrarprodukte verständigt. Zur Fortsetzung der sogenannten Doha-Entwicklungsrunde haben die mehr als 160 Mitgliedsstaaten der Welthandelsorganisation jedoch keine Einigung gefunden.

Ungeachtet der Differenzen bezüglich der Zukunft der Doha-Entwicklungsrunde sprach WTO-Generaldirektor Roberto Azevedo von einem Erfolg. Es seien mehrere Vereinbarungen erreicht worden, von denen insbesondere die ärmsten Länder profitierten.

18.12.2015

EU-Kommission veröffentlicht Liste der zu bewertenden Stoffe

Gemäß EU-Verordnung 1107/2009 über das Inverkehrbringen von Pflanzenschutzmitteln hätte die EU-Kommission bis zum 14. Dezember 2013 konkrete wissenschaftliche Kriterien zur Bestimmung endokrin schädlicher Eigenschaften von Pflanzenschutzmittelwirkstoffen vorlegen müssen. Der Prozess zur Festlegung dieser Kriterien hat sich jedoch stark verzögert. Derzeit führt die Kommission eine Folgenabschätzung durch.

11.12.2015

BVA befürchtet negative Auswirkungen auf Wachstum und Beschäftigung

Am Montag, 7. Dezember 2015, haben sich die Finanzminister der EU-Mitgliedsstaaten, die bei der Finanztransaktionssteuer (FTT) eine Vorreiterrolle einnehmen, zu einer erneuten Gesprächsrunde getroffen. Den Finanzministern ist es nicht gelungen, sich endgültig auf eine gemeinsame Steuer auf Finanztransaktionen zu einigen.

08.12.2015

„Der Agrarhandel ist als Marktpartner erste Anlaufstelle für den Landwirt und entscheidendes Bindeglied in der Wertschöpfungskette.“ Das erklärte der Präsident des Bundesverbandes der Agrargewerblichen Wirtschaft (BVA), Konrad Weiterer, im Rahmen des Lebensmittelgipfels am vergangenen Donnerstag in Berlin, zu dem Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt eingeladen hatte.

23.11.2015

Über die Fördermöglichkeiten des Agrarhandels und der Agrarwirtschaft tauschten sich BVA-Präsident Konrad Weiterer sowie der Geschäftsführer Arnim Rohwer mit dem Präsidenten der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE), Dr. Hanns-Christoph Eiden am vergangenen Donnerstag in Bonn aus. In dem Gespräch wurde schnell deutlich, dass die wesentlichen von der BLE betreuten Bundesprogramme die Landwirtschaft direkt im Fokus haben, während der Handel lediglich am Rande davon profitieren kann. So richtet sich das am 1.

20.11.2015

Agrarverbände fordern bundesweit einheitliche Regelung

"Die Ideen der Behörden zu einer Dokumentationspflicht des Handels gehen nach unserer Auffassung zu weit und sind vom Gesetzgeber nicht vorgesehen. Zudem sind sich die Bundesländer nicht einig", erklärte Rechtsanwältin Judith Hausner vom Bundesverband der Agrargewerblichen Wirtschaft e.V. (BVA) in einem Interview gegenüber der 'agrarzeitung'.

"DRV und BVA haben ihre Mitglieder stets über die Verordnung auf dem Laufenden gehalten, informiert und auf den Stichtag vorbereitet. Gleichzeitig haben jedoch die Landesbehörden Bestimmungen erarbeitet, wie nach ihrer Ansicht die Abgabe von Pflanzenschutzmitteln künftig erfolgen muss", führte Hausner weiter aus.

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