BVA News

30.06.2017

Nationaler Aktionsplan (NAP) ist beispielhaft für Europa

Der Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft hat die Anträge der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN  18/7240, 18/12382 sowie ein Verbot von Bienengiften 18/12384 in seiner Sitzung am 28. Juni 2017 abschließend beraten und abgelehnt. Die Fraktion der CDU/CSU stellte in der Beschlussempfehlung (18/12980) fest, dass Pflanzenschutzmittel dann angewendet würden, wenn es nötig sei. Sie dienten dem Schutz der Pflanzen und ihre Anwendung erfolge bedarfsgerecht. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hatten unter anderem ein Pflanzenschutzmittel-Reduktionsprogramm gefordert.

23.06.2017

Über die Auswirkungen der Düngeverordnung auf die Produktion von Qualitätsgetreide referierte Prof. Dr. Henning Kage von der Universität Kiel, Institut für Pflanzenbau, auf dem gemeinsamen Getreidehandelstag von Burg Warberg und BVA. Sein Resümee: „Dänische Verhältnisse werden wir in Deutschland nicht bekommen.“ Das heißt: Auch künftig wird der Anbau von Qualitätsgetreide möglich sein.

21.06.2017

"Hard-Brexit" senkt Agrarexportplus mit Briten um rund ein Viertel

Hat der Brexit-Auswirkungen auf den deutschen Agrarhandel? Dieses und andere Handelsthemen wurden am Dienstag und Mittwoch auf dem Getreidehandelstag auf der Burg Warberg diskutiert. Das Thünen-Institut, Braunschweig, hat in einem Working Paper drei Brexit-Szenarien aufgezeigt und sich u.a. mit den Auswirkungen eines harten Ausstiegs befasst. Großbritannien ist für Deutschland der drittwichtigste Exportmarkt mit  einem Volumen mit 89 Mrd. Euro p.a., wovon sich rund fünf Prozent auf den Außenhandel mit Agrarrohstoffen und Nahrungsmitteln beziehen.

09.06.2017

EU-Umweltausschuss verschärft Vorschlag der Kommission

Die in Düngemitteln zugelassene Menge an Cadmium soll nach dem Willen des Umweltausschusses des Europäischen Parlamentes (ENVI) zunächst auf 60 mg/kg festgelegt werden und drei Jahren nach Inkrafttreten der Verordnung auf 40 mg/kg und nach 9 Jahren auf 20 mg/kg gesenkt werden. Die Abgeordneten haben damit den Vorschlag der Kommission noch verschärft.

02.06.2017

Produktionsintensität auf Gunststandorten ausbauen

Die gemeinsame Gestaltung der zukunftsfähigen Landwirtschaft kann nur unter Teilnahme der gesamten Wertschöpfungskette erfolgen. Grundlage muss ein konstruktiver, konsensorientierter Dialog zwischen allen Interessengruppen sein. Das machte der BVA anlässlich eines Termins mit Bundestagsabgeordneten aus dem Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft  in Trebbin nahe Berlin deutlich.

30.05.2017

EP-Agrarausschuss lehnt Verbot ab

Der Agrarausschuss des Europaparlamentes hat am 30. Mai 2017 gegen den Vorschlag der EU-Kommission gestimmt, wonach auf „ökologischen Vorrangflächen“ (ÖVF) künftig keine Pflanzenschutzmittel mehr eingesetzt werden dürfen. Eine Gruppe von EP-Abgeordneten rund um Albert Deß (CSU) hatte im Vorfeld eine Resolution gegen den Vorschlag der EU-Kommission vorgelegt, mit der erreicht werden soll, dass der Pflanzenschutzmitteleinsatz auf ökologischen Vorrangflächen weiterhin erlaubt bleibt.

26.05.2017

Bessere Nachvollziehbarkeit für Echtheit in der Lebensmittelkette

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt hat beschlossen, dass ein nationales Referenzzentrum für die Echtheit und Integrität der Lebensmittelkette (NRZ-EIL) eingerichtet werden soll. Aufgabe des NRZ-EIL wird sein, die in Deutschland vorhandenen Untersuchungsmethoden und Untersuchungsergebnisse zur Echtheit und Integrität der Lebensmittelkette weiterzuentwickeln, zusammenzutragen, zu bündeln und auszuwerten.

19.05.2017

Wichtige Rolle des Agrarhandels in der Wertschöpfungskette verdeutlichen

Die Agrarpolitik lenkt ihren Fokus zusehends in Richtung ländliche Räume. Das bedeutet für den BVA eine Intensivierung der Lobby-Arbeit. BVA-Präsident Rainer Schuler stellte auf der Mitgliederversammlung in Hannover klar, dass es daher künftig einen noch stärkeren BVA braucht, der die Bedeutung des Agrargewerbes als volkswirtschaftlich wichtige Branche kontinuierlich in die Politik und Öffentlichkeit trägt.

12.05.2017

Düngeverordnung erfordert neue Fütterungskonzepte

Die neue Düngeverordnung wird vor allem in den von deutlichen Überschüssen von Stickstoff- und Phosphor geprägten Veredlungsregionen Deutschlands ein Umdenken erfordern. Der Futtermittelindustrie kommt dabei eine entscheidende Rolle zu, hieß das Resümee auf dem Futtermittelhandlestag am 10./11. Mai auf Burg Warberg. Der BVA veranstaltete den Handelstag gemeinam mit der Bundeslehranstalt Burg Warberg und dem Verein der Getreidehändler der Hamburger Börse e.V. (VdG).

05.05.2017

BVA zweifelt an praktikabler Umsetzung
Die Verordnung, die die Stoffstrombilanz regelt, soll am 1. Januar 2018 in Kraft treten. Gelten sollen die Regelungen zunächst ab 2018 für Betriebe mit mehr als 50 Großvieheinheiten (GVE) oder mit mehr als 30 ha landwirtschaftlicher Nutzfläche bei einer Tierbesatzdichte von jeweils mehr als 2,5 GVE/ha. Ab dem Jahr 2023 sollen dann alle Betriebe über 20 ha oder mit mehr als 50 GVE einbezogen werden. 

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