Uni Kiel: E-Weizenproduktion auch künftig möglich

23.06.2017

Über die Auswirkungen der Düngeverordnung auf die Produktion von Qualitätsgetreide referierte Prof. Dr. Henning Kage von der Universität Kiel, Institut für Pflanzenbau, auf dem gemeinsamen Getreidehandelstag von Burg Warberg und BVA. Sein Resümee: „Dänische Verhältnisse werden wir in Deutschland nicht bekommen.“ Das heißt: Auch künftig wird der Anbau von Qualitätsgetreide möglich sein. Eine Reduktion der N-Düngung als Folge der Düngeverordnung in Ackerbaubetrieben ist wahrscheinlich, so Kage, die Rohproteingehalte werden in Backweizen (A/B) durchschnittlich nur leicht sinken (abhängig vom Standort), insbesondere in Hochertragsjahren. Der E-Weizenanbau wird auch künftig möglich sein. Klar ist, dass die Düngung gezielter erfolgen muss, so Kage weiter, was zur weiterhin geringen Akzeptanz des Einsatzes von Wirtschaftsdüngern auf reinen Ackerbaustandorten beitragen dürfte.

 

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